Jan 25 2010

Der Papst sagt: Gehet hin und bloggt!

Die Welt vernetzt

Ich gestehe: Diese Überschrift oder auch Teaser habe ich einer örtlichen Anzeigenzeitung entnommen. Sie macht jedoch deutlich, wie extrem sich derzeit der Wandel in den Medien vollzieht. Denn: Anlässlich des Welttages der sozialen Kommunikation, am 24. Januar, der einst von Papst Paul VI. 1967 initiiert worden ist, macht der Aufruf des derzeitigen Oberhauptes der katholischen Kirche mehr als deutlich, dass alle Institutionen aufgerufen sind, das eigene Bild der Kommunikation zu überdenken und das eigene Handeln entsprechend anzugleichen.

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Jan 22 2010

Zeichen der Zeit – Echtzeitkommunikation für NPOs?

Autor: Ludger Brenner. Abgelegt unter NPO-Blogparade

Inhalte teilen und vermitteln

In der 13. Runde der NPO-Blogparade setzt sich David Röthler mit den Chancen und den Tools der sogenannten Echtzeitkommunikation auseinander. Eines der als vorteilig zu wertenden Argumente für synchrone Live-Kommunikation ist, nach Röthlers Ansicht, die Spontanität und die Dynamik, welche aufgrund der zeitgleichen Übertragung von Bild und Ton erreicht werden können. Als Einsatzmöglichlichkeiten erwähnt der Autor von das Blog politik.netzkompetenz.at z. B. internationale Vernetzungen und Zusammenarbeit oder auch das Livestreaming von Videokonferenzen. In diesem Zusammenhang fragt Röthler nach weiteren Szenarien, in welchen der Einsatz von Echtzeitkommunikation (Skype, Chats, Etherpad, Google Wave etc.) für Non-Profit-Organisationen Sinn macht?

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Jan 21 2010

Aus dem Nähkästchen geplaudert – Pferde sind bessere Menschen!

Sie ist da - die Seminarbroschüre

Sie ist da - die Seminarbroschüre

Jeder wünscht ihn für sich: Den Erfolg. Wie auch immer dieses Wort aus subjektiver Sicht mit Inhalten gefüllt werden mag, so freut man sich Menschen treffen zu können, welche ihr persönliches Erfolgsrezept vorstellen und wie sie es leben. Erfolg braucht eben Impulse.

Dies ist auch das Motto unter welchem sich mittlerweile 17 Berater, Unternehmer und  Trainer aus unterschiedlichen Disziplinen zu einem neuen Impulsgeber, dem Unternehmertreffen Celle-Hannover zusammengeschlossen haben, um Interessenten neue Denkanstöße für ihre alltägliche Arbeit – ihren alltäglichen Erfolg  zu geben. Über das eigentliche Netzwerken hinaus, wird so regelmßig in Celle (Congress Union) und Hannover (Loccumer Hof) eine reale Plattform geboten sich untereinander auszutauschen, Erfahrungen zu sammeln und die eigenen Themengebiete zu vermitteln.

Anlässlich der für das erste Halbjahr 2010 erschienen Seminarbroschüre, welche jeden der aktiven Teilnehmer portraitiert und auch dessen Workshops vorstellt fand erstmalig eine begleitende Podiumsdiskussion, am 19.01.2010 in der Celler Congress Union statt. Die geladenen hochkarätigen Diskussionsteilnehmer teilten an diesem Abend ihre Erfahrungen mit mehr als 80 Gästen aus Wirtschaft und Politik. Aus dem Nähkästchen plauderten Dr. Axel Brockmann, Leiter des größten deutschen Landgestüts in Celle, Christine Erdsiek, Management- und Führungskräftetrainerin, Axel Lohöfener, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Celle und Dr. Bettina Wilts, Intendantin des Schlosstheaters in Celle.

Soweit überhaupt Erfolg planbar sein mag, so scheint zumindest eine Quintessenz diesen maßgeblich zu beeinflussen: Man sollte mit dem Herzen bei seinem Vorhaben sein und sich ganz der Sache verschreiben. So gelang es Herrn Lohehöfener “seine” Sparkasse vor den großen Tiefen der Krise 2009 zu bewahren und Intendantin Dr. Wilts schaffte es, in äußerst kritischer Situation das “schlingernde” Haus wieder auf Kurs zu bringen und damit das Kulturleben in und um Celle zu gewährleisten.

Frau Erdsiek setzt in ihrer Arbeit als Führungskräftetrainerin auf die Intuition von Pferden. Diese Tiere sind in der Lage, Schwingungen aufzunehmen und diese entsprechend des menschlichen Gegenübers widerzuspiegeln. Dadurch erhält man eine ganz andere Perspektive der gegenwärtigen eigenen Handlungen und ist nun in der Lage, sich neu auszutarieren, die persönlichen Verhaltensmuster zu überdenken. So stellt diese Art der Selbstreflexion eine neue Dimension dar. Vertraute man bisher häufig auf die Ratschläge von “personal Coaches”, welche in einem persönlichen Gespräch Lösungsansätze für den Klienten herausarbeiteten, so bietet das Einlassen auf das Gespür der Pferde einen weiteren Ansatz, sich den eigenen möglichen Schwächen zu stellen. Folgerichtig stellte nach den Ausführungen von Führungskräftetrainerin Erdsiek ein Teilnehmer die Frage, ob Pferde die “besseren” Menschen seien. Die Antwort lautete unter der Berücksichtigung, dass man immerhin über und von Tieren rede: Ja! Denn Tiere haben keine Vorbehalte. Gerade Pferde sind sehr sensibel und reflektieren unmittelbar die Emotionslage des menschlichen Gegenübers. Die Arbeit mit Tieren wird schon seit geraumer  Zeit in verschiedenen Therapien eingesetzt. So gelingt es häufig authistischen Kindern im Umgang mit Delphinen, ihren eigenen Körper besser zu kontrollieren und sich damit besser in der Gesellschaft zu artikulieren. Somit ist es nur konsequent, wenn die Arbeit mit den “tierischen Kollegen” auch in unser tägliches Wirken Einzug hält.

Die Podiumsdiskussion in Celle bot daher einen vielschichtigen Einblick in die unterschiedlichen Ansichten und Erlebnisse erfolgreicher Menschen. Im Anschluss war bei einem Imbiss die Gelegenheit gegeben, sich an verschiedenen Thementischen über das vielfältige Angebot der Dozenten zu informieren und erste Gedanken auszutauschen.

Wir sind sicher, dass es noch weiteren Bedarf an derartigen Verantsaltungen gibt und freuen uns darauf, in den kommenden Monaten in diese Richtung weiter zu gehen. Jede(r) Selbstständige ist eingeladen, sich zu den Unternehmertreffen in Celle wie Hannover einzufinden und seine Ideen zu präsentieren. Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link: unternehmertreffen-hannover.de

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Jan 14 2010

Social Media statt SuperBowl

Autor: Ludger Brenner. Abgelegt unter Social Media

Da tut sich was...

2009 wird von vielen Bloggerkollegen als das Jahr des Durchbruchs der Sozialen Medien bezeichnet. Twitter, Facebook und Co. sind in fast aller Munde und allmählich verstehen es auch die ersten Unternehmen, sinnvoll mit den neuen Möglichkeiten umzugehen. Gerade die niedrigen Hürden, wie geringe Produktionskosten und -prozesse, die unaufwendige Veröffentlichung und Verbreitung in den verschienden Kanälen oder die einfache Zugänglichkeit der Tools zogen eine Stagnation in der Nutzung klassischer Medien nach sich.

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Jan 13 2010

Erfolg braucht Impulse – Einladung zur Auftaktveranstaltung

Unternehmertreffen Celle-Hannover

Unternehmertreffen Celle-Hannover

Im Mai 2008 gründete sich das Unternehmertreffen Celle (UTC). Hintergedanke war es, ein Forum zu schaffen in welchem kleine und mittelständische Unternehmer untereinander netzwerken, Informationen austauschen, Neukundenakquise betreiben oder einfach zwanglos miteinander in Kontakt treten. Die Resonanz war überwältigend.

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Jan 11 2010

Hannover gewinnt! – “Sternstunden der Menschheit”

Autor: Ludger Brenner. Abgelegt unter Allgemein, Hannover gewinnt!

Astrologin Becker-Baumann

“Sternstunden der Menschheit” ist eigentlich ein Titel für eine Schrift des österreichischen Schriftstellers Stefan Zweig. Die Texte stellen eine Sammlung von 14 historischen Miniaturen dar, welche die Geschichte der Menschheit bis heute beeinflusst haben. Zweig schreibt selbst dazu in seinem Vorwort:

“Solche dramatisch geballten, solche schicksalsträchtigen Stunden, in denen eine zeitüberdauernde Entscheidung auf ein einziges Datum, eine einzige Stunde und oft nur eine Minute zusammengedrängt ist, sind selten im Leben eines Einzelnen und selten im Laufe der Geschichte. […] Ich habe sie so genannt, weil sie leuchtend und unwandelbar wie Sterne die Nacht der Vergänglichkeit überglänzen.”

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Jan 07 2010

hannover… die stadt mit dem gewissen nichts?

Hannover gewinnt!

Hannover gewinnt!

So (be-)titelt das lokale Magazin Stadtkind in der aktuellen Ausgabe den Leitartikel. Dabei ist der Bericht, welcher sich auf eine neue Imagestudie bezieht und der damit in der Überschrift interpretierbaren Aussage gar nicht despektierklich gemeint. Herausgeber und Redakteur Lars Kompa erwähnt gleich zu Beginn die lebens- und liebenswerten Vorteile der niedersächsischen Metropole. Leuchttürme wie die Herrenhäuser Gärten, die Messe und das vielfältige kulturelle Angebot, welches jedem Geschmack gerecht wird  werden ebenso genannt wie die kurzen Wege, die jeden Ort der Stadt mit geringem zeitlichen Aufwand erreichbar machen lassen.

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Dez 26 2009

Der PR>Indianer Adventskalender-Check XXIV – Amar es compatir

Lieben heisst teilen

Amar es compatir bedeutet so viel wie: Lieben heisst teilen. Das mexikanische Sprichwort verbirgt sich u. a. in dem Onlineadventskalender der Hilfsorganisation Aktion Deutschland hilft, welcher auch den Abschluss der diesjährigen Reihe des Kalenderchecks von Non-Profit-Orgnaisationen der PR>Indianer bildet.

Aktion Deutschland hilft ist ein noch recht junger gemeinnütziger Verein, welcher 2001 von zehn renommierten Instititutionen ins Leben gerufen worden ist. Ziel ist es, im Falle einer Katastrophe schnell und effektiv Hilfe leisten zu können. Durch das Know-how in der Auslandshilfe der einzelnen Organisationen ist es möglich, ohne Zeitverzögerung notleidenden Menschen effektiv zur Seite zu stehen. Erfolgreiche Arbeit konnte somit weiter optimiert werden. Bestehende Strukturen helfen so z. B. Kosten zu reduzieren und bestehende Kapazitäten zielgerichtet zum Einsatz zu bringen. Die Hilfsorganisation ist somit eine konsequente Entwicklung auf dem Feld der gemeinsamen Bestrebung wirkungsvolle Arbeit zu leisten und zwar dort, wo sie gerade am dringensten benötigt wird. Drüber hinaus stärkt das Konzept der vereinten Hilfe das Vertrauen in die Spender und der Stakeholder. Zu den Mitgliedern des Vereins gehören humaintäre Größen, wie action medeor e. V., ADRA Deutschland e. V., Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e. V. oder auch CARE Deustchland-Luxemburg e. V.

Gemeinsame Aktivitäten in der Welt verlangen ebenso ein kooperatives Verhalten und Auftreten im Internet. So ist es nur konsequent wenn  auf der Website des Vereins Deutschland hilft e. V. ein Onlineadventskalender dargestellt wird. Dieser ist, entsprechend den Anforderungen des Web 2.0 mit kleinen Raffinessen ausgestattet. Bei dem Klick auf das Türchen des Tages öffnet sich ein kleines Pop-Up Fenster und man erhält ein Sprichwort aus dem jeweiligen Land, welches thematisch als Schwerpunkt gewählt geworden ist. Ein anschließender kleiner Text erklärt, mit welch geringem Aufwand es möglich ist, große Hilfe zu leisten – dauerhaft und nachhaltig. Damit verbindet der Kalender nicht nur einen Einblick in die verschiedenen Teile dieser Welt, sondern er vermittelt auch recht geschickt, dass jeder einzelne Betrachter in der Lage ist, das Seine zur Linderung der globalen Not beizutragen.
Lieben heisst teilen – so kann der Besucher des Onlineadventskalenders über das entsprechende Türchen gleich ganz unkompliziert seine Spende abgeben. Das vorbereitete Formular ermöglicht es, die Gabe entweder per Bankeinzug oder über Kreditkarte zu zahlen. Und daüber hinaus ist es möglich, sich ganz virtuell in weihanchtliche Stimmung zu versetzen. Der als Adventskalender dargestellte Weihnachtsbaum, kann wahlweise mit Licht oder auch nur von dem Schein der Kerzen illuminiert werden.

Auch nach dem Heilgen Abend wünschen die PR>Indianer dem Onlineadventskalender der Aktion Deutschland hilft e. V. viele spendenfreudige Menschen.

An dieser Stelle habe ich noch ein kleines persönliches Anliegen. Auch wenn es sich dabei nicht um die Darstellung und Erläuterung eines Kalenders handelt, liegt mir daran, den AIDS-Hilfe Verein kurz zu erwähnen. Die Lazaruslegion Hannover e. V. braucht jegliche erdenkliche Unterstützung. Die Organisation hilft betroffenen Menschen schnell und unbürokratisch in allen Dingen des alltäglichen Lebens. Eine wunderbare Vorstellung und ein interessantes Interview mit dem Vorsitzenden Wolfgang Ester finden Sie auf dem Blog meiner Kollegin Stephanie Ristig-Bresser von ars:scribendi. Lieben Dank für die Aufmerksamkeit auch zu diesem Thema.

Ebenfalls herzlichen Dank an Holger Ballwanz von der Agentur PR4YOU für den Tipp zu diesem Adventskalender.

Bildquelle: Aktion Deutschland hilft e. V.

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Dez 24 2009

Der PR>Indianer Adventskalender-Check XXIII – Ein Engel schaut immer auf Dich

Ein Engel hat ein Auge auf Dich!

Kennen Sie Äthiopien? Nein, nicht nur wo es auf dem Globus zu finden ist. Kennen Sie das Land so wirklich, möglicherweise von einem Urlaubsaufenthalt?
Ich muss gstehen, dass ich Afrika und insbesondere dieses Land noch nicht erfahren konnte. Damit dürfte ich mich jedoch in Gesellschaft Vieler bewegen. Einer der wenigen Menschen, welcher Äthiopien kennen dürfte, wie die berühmte Westentasche ist der österreichische Schauspieler Karlheinz Böhm. 1981 bereiste Böhm zum ersten Mal das Land und besuchte ein Flüchtlingslager in Babile (Ost-Äthiopien). Der in Darmstadt geborene Schauspieler startete gemeinsam mit den Heimatlosen das erste Projekt und gründete in dem ca. 30km entfernten Erer-Tal vier Dörfer, wo die Menschen siedeln konnten. Von nun an begann die kontinierliche Arbeit Böhms in Äthiopien. Mit den Aufgaben und der gestiegenen Verantwortung benötigten der Künstler und seine Unterstützer ein rechtliches Korsett und so wurde 1989 in der Schweiz die Stiftung Menschen für Menschen gegründet, welche 1981 schon zuvor in Deutschland als Hilfsorganisation ins Leben gerufen worden war. Doch was ist eigentlich der Antrieb eines Menschen, wie Karlheinz Böhm, eine Aufgabe auf sich zu nehmen, welche überaus verantwortungsvoll ist und die darüber hinaus einen großen Teil der eigenen Zeit und der eigenen Energie beansprucht?

Äthiopienkenner Karlheinz Böhm

“Als Motivation dient mir das kleine Wort WUT – Wut über die ungerechte und menschenverachtende Diskrepanz zwischen Arm und Reich,” lautet die Antwort des über 80jährigen Helfers.

Heute ist die Stiftung Menschen für Menschen in neun Regionen Äthiopiens aktiv und leistet Hilfe unter dem Gesichtspunkt der “integrierten ländlichen Entwicklung”. Das von der Hilfsorganisation entwickelte Konzept berücksichtig die Verzahnung ganzheitlicher Projekte, wie den agrar-ökologischen Anbau, den Ausbau des Gesundheitswesens, den Bau von Brunnen und die Errichtung  von Schulen.

Äthiopien kennenzulernen mag aus heutiger Perspektive noch nicht realisierbar sein. Dennoch gibt es eine wunderbare Alternative. Der Onlineadventskalender der Stiftung Menschen für Menschen vermittelt jeden Tag neue Eindrücke und Kenntnisse. So erfährt man, wie Weihanchten in Äthiopien gefeiert wird, wie man dort den Kaffee zubereitet, lernt König Salomo und die Königin von Saba kennen und begegnet Bildern aus einer anderen Welt. So z. B. die Kirchengemälde des Gotteshauses Debre Birhan Selassie in Gondar. 104 Engel wachen hier über die Geschicke der Besucher. Und gleichgültig, wo man sich auch befinden mag. Ein Engel schaut auch immer auf Dich! Lernen Sie einfach mal Äthiopien kennen. Begeben Sie sich auf die Reise in ein fernes Land, ohne die Heimat verlassen zu müssen.

Die PR>Indianer wünschen dem Onlineadventskalender der Stiftung Menschen für Menschen viele wissbegierige Besucher und freuen sich auf die Begeisterten, welche Äthiopien zu neuer Kraft verhelfen.

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Dez 23 2009

Der PR>Indianer Adventskalender-Check XXII – “Wer immer meinen Sohn findet… “

Leben geben...

“Wer immer meinen Sohn findet, den bitte ich, um meinetwillen für ihn zu sorgen.”
Dieser Satz war auf einem Schild zu lesen, weches der ca. fünfjährige José um den Hals trug als ihn der britische Journalist John Langdon-Davies kennenlernt.

Dies geschah im spanischen Bürgerkrieg also in der Zeit von 1936 bis 1939 als die demokratisch gewählte republikanische Regierung Spaniens mit den Pustschisten unter General Franco kriegerische Auseinandersetzungen führte. Franco und seine Anhänger gewannen den blutigen Streit und es begann die Zeit der Diktatur, der sogenannte Franquismus, welcher das Land bis 1975 lähmte.

Doch zurück zu unserer kleinen aber bedeutenden Begegnung. Langdon-Davies beschließt über seine Berichterstattung über den Verlauf des Krieges hinaus zu gehen und sich aktiv für die Nöte der am ärgsten betroffenen Opfer einzusetzen: Den Kindern. Die Idee des gebürtigen Briten war, dass die Einwohner Englands Patenschaften für jeweils ein Kind übernehmen konnten. So wurde im April 1937 in London die “Foster Parent’s Scheme for Children in Spain” gegründet, was gleichsam der Grundstein für die heute international tätige Hilfsorganisation Plan International gewesen ist.
Von nun an nimmt die Geschichte ihren Lauf. Im zweiten Weltkrieg kümmert sich Plan verstärkt um jüdische Kinder, welche auf der Flucht vor den Nationalsozialisten ihre Eltern verloren hatten.
In den folgenden Jahren wächst die Organisation und damit ihre Aufageben erheblich. Plan International ist über die Zeit ein internationaler Hilfeverein geworden. Und obwohl schon 1952 ein Büro in München eröffnet worden ist, so wird doch erst im Jahr 1989 mit der Bezeichung Plan International Deutschland e.V. eine ständige Koordinationsstelle in der BRD eingerichtet. In diesem Jahr also darf Plan Deutschland auf sein 20jähriges Bestehen zurückblicken. Und zu Recht dürfen die Mitarbeiter stolz auf ihre Tätigkeit sein. So werden alleine von dem deutschen Büro aus 280.000 Kinderpatenschaften betreut und mehr als 2 Millionen Menschen über die eigene Kommunikation angesprochen.

Apopros Kommunikation: Auch Plan Deutschland hat einen Onlineadventskalender. Dieser ist entsprechend den programmatischen Schwerpunkten der Kinderhilfsorganisation ausgerichtet. Hinter der Türchen verstecken sich Erlebnisberichte, welche Paten bei der Zusammenkunft mit ihren Kindern erfahren durften, Ausstellungsverweise die den Bezug zu der Arbeit von Plan International aufzeigen, E-Cards oder Veranstaltungshinweise welche die Regionalgruppen des Vereins auf die Beine stellen.
Somit ist immer gewährleistet, dass der Bezug zu den Absichten der Organisation hergestellt ist und dass eine direkte Identifikation mit dem potentiellen Paten zu “seinem” Kind aufgebaut werden kann. Darüber hinaus werden ebenso kleien Gewinne verlost, womit der Sympathiewert gesteigert wird.

Die PR>Indianer wünschen dem Onlineadventskalender von Plan Deutschland viele Besucher, welchen das Anliegen, die Not der Schwächsten einer Gesellschaft zu lindern gemein ist.

Bildquelle: © Gizmo/ PIXELIO

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